Donnerstag, 23.10.2008, 23:33
Finnley ist 2 Jahre, 12 Stunden alt
2 Jahre, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
Ein schöner Tag...
...war das heute!
Finnley hat angemessen ausgeschlafen und uns erst gegen halb neun mit leisem Geplänkel über das Babyphon zur Bettflucht veranlasst. Wir hatten ja extra alle Geschenke versteckt, damit wir in Ruhe frühstücken können, aber auf Frühstück hatte der kleine Kaiser nicht so richtig Bock. Immerhin hat er den Lachs aufgemampft und etwas Kaka Kakao getrunken.
Inmitten der Geschenke-Orgie mussten wir eine Pause einlegen, denn Finnley war etwas überfordert mit all den neuen Sachen und dem bunten Papier, das man so schön zerreissen kann. Wir haben dann die Küche geholt und gehofft, dass er nicht total überdreht. Aber offensichtlich war das genau das Richtige für ihn, stundenlang war er am Ordnen und Umorganisieren der Einzelteile. Das hat ihn wieder etwas geerdet. Allerdings hat es ihn auch sehr viel Energie gekostet und gegen Mittag war er ganz schön fertig. In der Zwischenzeit habe ich Finnleys Lieblingskuchen gebacken, den wir noch warm und ganz genüsslich zusammen mümmelten. Händereibend haben wir zwei Groß-Pappnasen natürlich auf einen Mittagsschlaf des satten, müden kleinen Kaisers gehofft. Pustekuchen! Monsieur war dermaßen uff- und übberjeregt, dass er kein Auge zumachen konnte.
So sind wir dann am Nachmittag mit einem Ich-will-meine-Küche-nicht-loslassen-frische-Luft-ist-doof-ICH-habe-heute-Geburstag-Geburtstagskind ins Niendorfer Gehege zum Rehefüttern gefahren.
Die Sonne schien, es war weder kalt noch warm und die Luft war wunderbar frisch. Okay, da war grad' keine Spielküche verfügbar, aber sonst war es schön! Und beim Füttern der Rehe hat sich Finnley ganz offensichtlich verliebt... Ich habe mich übrigens auch verliebt, aber dazu später mehr!
Bevor wir nach Hause fuhren, mussten wir noch etwas einkaufen. Und da haben wir dann so richtig gemerkt, wie k.o. Finnley eigentlich ist. Zu Hause wollten wir eigentlich flugsfix das völlig übermüdete, eindrucksschwangere Kind ins Bettchen bringen, aber da haben wir die Rechnung ohne die Küche gemacht! Von Michaels Idee „Lass ihn spielen bis er schlafend umfällt” hielt ich im ersten Step nicht wirklich viel. Aber nach mehreren „Hey Mäuschen, die Tür zum Treppenhaus ist offen und das kannst Du doch sonst gar nicht erwarten...!” war ich ganz seiner Meinung.
Irgendwann klemmte sich Finnley aber den Daumen an seiner heißgeliebten Küche und weinte sehr. Ein kleiner Umweg von zwei Minuten über den Fernseher, brachte ihn direkt in die Badewanne und dann ins Bett. Nur ein einziges Mal lief die CD und der kleine Kaiser lässt nun seinen Geburtstag im Lummerland ausklingen...
Ein schöner Tag!









