Dienstag, 03.11.2009, 20:21
Finnley ist 3 Jahre, 1 Woche alt
1 Jahr, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
Ausnahmezustand
Zwei Tage des Schreckens liegen hinter mir. Finnley ist krank und ich bin mit ihm zu Hause geblieben. Allerdings ist er nicht so krank, dass er einfach leidend auf dem Sofa liegt und ausnahmsweise den ganzen Tag fernsieht. Nein, nein! Er ist so krank, dass die Nase läuft, ab und an mal ein Fieberchen vorbei kommt und der ein oder andere Nieser explosionsartig das Weite sucht.
Eigentlich ist der kleine Kaiser so fit, dass er chronisch unterfordert ist. Das äußert sich darin, dass er an alles, aber auch wirklich ALLES rangeht; Dinge durch die Gegend wirft; jede Chance zum Sauereimachen ausnutzt; nie, aber auch niemals nicht hört; unablässig an meinem Hosenzipfel zerrt; mich zum Mitspielen verhaftet und mir dann sämtliches Spielzeug abnimmt. Kurz: Mich in den absoluten Wahnsinn treibt!
Ich sehe mich hier als vergnatschte Mutter rumlaufen, die den ganzen Tag „Nein, Finnley! Lass das, Finnley! Jetzt reicht's, Finnley! in eisigem Ton von sich gibt. Ich bin fix und fertig und weiß jetzt ziemlich genau, wie es Michael in den Ferien erging mit einer 24-Stunden-Betreuung. Alter Schwede, so schnell brauche ich das nicht wieder. Morgen geht der kleine Kaiser wieder in den Kindergarten. Und wenn ihn ein Blitzfieber ereilt, bleibt Michael zu Hause. Ich muss mich erst mal in der Firma erholen!









Oh! Uff! Armer Finnley ... äh! Arme Yvonne! Gute Besserung
Wochenende Börse?
Hier bei uns? Na, klar
Dort schleppe ich kistenweise Aussortiertes hin, helfe mit und shoppe natürlich auch! Kommt doch hinterher auf einen Kaffee/Tee vorbei?!
Oh, das machen wir gerne! Wir haben ein wenig Fahrerei vor uns, weil wir da nämlich auch ganz viel Aussortiertes hinschleppen. Immerhin kommen 20 % des Erlöses ja Eurem kleinen Kaiser irgendwie zugute. Also werden wir resp. der A Freitag abend volle Kisten hinbringen, wir resp. ich Sonnabend vormittag volle Kisten einkaufen und wir resp. der A Sonnabend abend hoffentlich leere Kisten abholen.
Wenn wir dazwischen kurz ein nettes Käffchen bei Euch bekommen, freuen wir uns (es sei denn, der junge Herr besteht darauf, mit seinem Durchfallprogramm weiterzumachen).
Wahrscheinlich treffen wir uns sogar beim Abholen in der Schlange
Oh, nix ist schlimmer, als unterforderte Kinder mit "gelbem Schein" zu Hause. Da habe ich auch schon so manches graue Haar bei bekommen. Ich fühle mit dir!