Donnerstag, 31.12.2009, 00:30
Finnley ist 3 Jahre, 2 Monate alt
1 Jahr, 8 Monate bis zu Jaspers Geburt
Kleiner Mann ganz groß
Der kleine Kaiser erstaunt uns ja immer wieder, aber heute steht uns der Mund offen! Wer sich noch daran erinnern kann, glaubt kaum, was sich heute abgespielt hat.
Gestern unterhielt ich mich mit Tanja über ein halbhohes Bett des zweitbekanntesten Möbelhauses und dass wir das so schön fänden, aber unsere Kinder ja noch zu klein wären und überhaupt. Finnley liebt dieses Bett in der Möbelausstellung, klettert immer darauf herum und will es haben. Dann sehe ich gestern Abend in einem Prospekt, dass das Bett um 25% reduziert wäre und zeige Finnley das Bild vom Bett. Ja, das möchte er haben: Das Bob der Baumeister-Bett (die Bettwäsche ist von Bob) mit Treppe, Rutsche und Fenstern. Das sein Bett dann aber abgebaut würde, wäre kein Problem? Nein!
Wir überlegen also, ob wir den Versuch starten, trauen aber dem Braten nicht. Immer wieder hatten wir Finnley gefragt, ob wir nicht endlich mal das Gitter von seinem Bett abmachen sollen, was er immer wieder vehement verneinte. Und nun darf es gleich ein Hochbett sein??? Schlimmstenfalls müssten wir das Bett in unserem total überfüllten Keller einlagern. Noch mal nachgefragt beim kleinen Kaiser liefert dasselbe Ergebnis (siehe oben).
Also kauften wir heute ein neues Bett für unseren Sprössling. Finnley war so aufgedreht wie kaum zuvor. Er wollte natürlich gleich zu Hause alle Pakete aufreißen und mit dem Aufbau beginnen. Dem stand entgegen, dass Michael gestern spontan Finnleys kleinen Busenfreund aus dem Kindergarten eingeladen hat, damit die beiden die kindergartenfreie Zeit besser überstehen. Also kam erst einmal Luca mit seiner Mutter und seiner minifuzzikleinen, zuckersüßen dreimonatigen Schwester zu Besuch. Das tat der Freude aber keinen Abbruch. Die beiden tobten hier fast zwei Stunden durch das Haus und hatten einen Riesenspaß. Es war toll zu sehen, wie die beiden sich auch die ganze Zeit dabei miteinander unterhielten. Es war ganz deutlich zu merken, dass zwischen den beiden eine Freundschaft besteht. Einfach nur wundervoll!
Als sich die drei verabschiedeten ging es dann los. Michael fragte vorsichtshalber noch einmal nach, ob das Gitterbett nun abgebaut werden könne. Finnley war noch derselben Meinung und so musste es nun weichen. Ausserdem hatten wir noch eine Bedingung an das neue Bett geknüpft: Finnley muss nun zur Toilette gehen. Das Ganze hat einen eher pragmatischen Hintergrund, denn die Wickelkommode muss nun auch aus dem Zimmer raus. Dafür ist dank Rutsche kein Platz mehr. Da wir mit diesem Teil bisher nur mäßigen Erfolg hatten, gibt es nun dieses hier im Kaiserhaushalt.
Beim Abbau des alten Bettes hat Finnley richtig toll mitgeholfen und die Teile mit aus dem Zimmer getragen. Beim Aufbau des neuen Bettes hat er sich zuerst lieber mit seinen Lego-Steinen beschäftigt.
Irgendwann stand er dann vor mir mit der eingepackten Toilette und wollte, dass ich sie auspacke. Das habe ich auch gleich gemacht und er inspizierte das neue Teil erst einmal.
Dann schickte er uns weg! Saß Probe, zog sich die Strumpfhose runter und machte den Body auf, saß wieder Probe. Irgendwann machte er die Windel ab und schickte uns wieder weg. Einen Augenblick später wollte er dann von mir wieder eine Windel haben, flitzte dann aber zu seinem Mini-Klo, setzte sich drauf und wickelte ein kleines Geschäft ab. Wir waren völlig verdattert. Ein Anfang ist damit dann wohl gemacht!
Nun hatten wir nur noch ein bisschen Bedenken, ob das mit dem Schlafen und im Bett bleiben auch noch funktionieren würde. Aber zuerst musste das Bett natürlich betobt werden.
Nachdem wir dann heute Abend mal gepflegt auf das Baden verzichtet haben, ich Finnley unzählige Geschichten vorgelesen habe, er noch ein paar Mal aufgestanden ist, um ein anderes Buch zu holen, das runtergefallene Wasser wieder hoch zu holen, ein neues Spielzeug zu holen undundund (Michael sprach dann ein Machtwort und es war Ruh'), kamen wir innerhalb von zwei Minuten (okay, es war schon viertel nach neun) zu diesem Ergebnis...






















Sieht nach guter Teamarbeit aus.... ein klasse Männerteam habt ihr da
Ich erinnere mich auch noch gut daran, als mein Zwerg sein großes Bett bekam. Heuer denke ich manchmal, dass er bestimmt eines Tages ein noch größeres braucht
Daumen hoch! Bei uns lief es ganz ähnlich. Am Gitterbett rumfuhrwerken war streng verboten und das entfernen einer Gitterseite brachte uns eine schlaflose Nacht. Der Umzug ins Hochbett ging aber vollkommen stressfrei von sich. Philip war da ja schließlich auch schon groß, nach eigener Aussage.
Und wenn sich das mit dem Klo so auch regelt - perfekt!
Auf diesem Wege wünsche ich Euch schon einmal alles Gute für 2010!
Ok. Gelesen. Find ich auch alles ganz wunderbar mit dem Bett. Also so wirklich. Aus dem kleinen Kaiser wird ein großer Kaiser. Schnellen Schrittes.
Aber eins irritiert mich wirklich: das ist also ein "Lerntöpfchen"? Und da machen die richtig rein? Also, so wirklich? Und dann gibt es einen Fanfarenton? Also so richtig laut? Auch, wenn das Ding dann auf dem großen Topf benutzt wird? Ich mein... ich werd ja jetzt so ein bisschen neidisch... Bei mir spielt keiner eine Fanfare, wenn ich mal war. Also... Nun denn.
Wie, echt nicht? Bei mir steht immer der gesamte Quickborner Schützenchor vorm Haus und macht Rambazamba. Da musste Du Dich aber mal bei Eurem Bürgermeister beschweren, finde ich!
*lol* Neee, die Batterien habe ich da natürlich nicht rein gemacht. Reicht doch, wenn die Eltern einen Flic Fac hinlegen, oder?