Montag, 16.11.2009, 11:58
Finnley ist 3 Jahre, 3 Wochen alt
1 Jahr, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
nur ma kurz gucken...
Ich ging zu Michael, um ihm die frohe Kunde zu machen. Während er nun das kleine schläfrige Kerlchen duschte und umkleidete, mutierte ich zum Zimmermädchen und bezog das gerade frisch bezogene Bett neu.
Geraume Zeit später fanden wir uns alle im großen Bett wieder, erschöpft und müde betüttelten wir den kleinen Kaiser und kamen wieder zur Ruhe. Finnley ging es soweit ganz gut, bis der zweite Schwall in unserem Bett und daneben landete. Also noch mal die ganze Chose von vorn!
Wir fanden uns wieder im großen Bett ein, diesmal mit dicken Handtüchern abgedeckt und tüttelten. Irgendwann fielen dem kleinen Kaiser die Äugelein zu und ich brachte ihn in sein Bett. Nun bestand er darauf, dass ihm Mama doch bitte noch etwas vorlesen möge. So saß ich dort auf dem Fußboden und las vom Elefantem Tamtam, bis um halb eins. Dann durften endlich alle ins Lummerland.
Finnley geht es wieder gut, er ist sogar im Kindergarten. Dafür ist Michael zu Hause und wird von einer Blitzverdauung geplagt. Ich hoffe, hier sucht uns kein Virus heim!
Internet geht übrigens immer noch nicht, aber immerhin bloggen übers iPhone. Was für ein Wochenende...
Montag, 16.11.2009, 09:44
Finnley ist 3 Jahre, 3 Wochen alt
1 Jahr, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
Was für ein Wochenende…
Finnley ist wie ein tauber Elefant im Porzellanladen durch unser Wochenende gestolpert: immer auf der Suche nach irgendwelchen Taten, die uns auf die Palme bringen, völlig resistent für „hör auf“ oder „lass das“.
Beim Anbringen unser neuen Lampe musste ich den Strom abstellen. Seitdem funktioniert unser DSL-Anschluss nicht mehr. Ich weiß nicht, ob es am Router, am Splitter oder an der Telekom liegt. Ich hätte zwar noch einen zweiten Router zum Ausprobieren, kann aber die Zugangsdaten nicht finden. Grummel.
Nachdem Finnley möglichst früh ins Bett verfrachtet wurde, wollten wir auch früh schlafen gehen. Kurz bevor wir um 22 Uhr das Licht ausmachen wollten, schaute Yvonne noch mal kurz bei Finnley rein - und stellte nicht nur einen säuerlichen Geruch fest, sondern fand auch das um und auf Finnley verteilte Abendessen. Finnley schien von der Kotzerei nicht viel mitbekommen zu haben, er hätte gern einfach weitergeschlafen. Während ich Finnley aus seinen stinkenden Klamotten befreite und ihn durch die Badewanne zog, entsorgte Yvonne das Bettzeug in der Waschmaschine und versetzte Finnleys Bett wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand.
Dann lag Finnley gähnend in unserm Bett und wir hofften auf eine baldige Nachtruhe. Doch dann musste Finnley sich erst noch mal in unserem frisch bezogenen Bett übergeben. Also noch mal waschen (inklusive Haare!) und noch mal umziehen. Abgesehen vom Haarewaschen war Finnley ziemlich gut drauf, grinste viel und erzählte uns von „alles aus Mund raus…“. Um 0:30 Uhr haben wir dann endlich wirklich das Licht ausgemacht.
Heute morgen hat es nun mich erwischt. Mir ist schlecht und ich bleibe zuhaus. Ich hoffe, wir haben nur etwas falsches gegessen und müssen uns nicht mit einem Virus rumquälen.
Was für ein Wochenende…
Montag, 16.11.2009, 07:54
Finnley ist 3 Jahre, 3 Wochen alt
1 Jahr, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
Drahtseilakt
Selten hatte ein Lampenkauf solch eine Vorbereitung ausgelöst: Wie hängt man eine Lampe über einem Treppenhaus auf? Wir haben so lange gegrübelt, dass ich sogar eine halbe schlaflose Nacht deshalb hatte. Yvonne hatte die entscheidende Idee: unser großer, weißer Arbeitstisch ist groß und stabil genug, um als Gerüst herzuhalten.
Alles in allem eine mehrstündige Aktion: Tisch freiräumen (der hat tückischerweise auf unterster Ebene noch eine riesige Ablagefläche), Kabelaustritt aus der Rigips-Decke versetzen, verspachteln, feststellen, dass die Lampe nicht mittig hängt, Haken versetzen und, nicht zu vergessen, einhundertsechzig kleine Papierblüten auf die Lampe stecken.
Auch wenn mir zwischendurch etwas die Muffe ging (immer wenn mir bewusst wurde, dass ich über einem Abgrund kniete), hat sich die Mühe doch gelohnt.
Montag, 16.11.2009, 07:26
Finnley ist 3 Jahre, 3 Wochen alt
1 Jahr, 10 Monate bis zu Jaspers Geburt
Gruseliges Insektenwinterlager
Bei dem schönen Wetter habe ich vorhin unsere beiden Sonnenschirme zum Trocknen aufgespannt, bevor sie ihr Winterquartier im Keller finden sollten. Ich erschrak etwas, als ich in einer Falte einen Haufen Insekten fand. Und dann auch noch in einer abstrusen Kombination: Wespen und Marienkäfer in trauter Zweisamkeit.
Die Marienkäfer mit riesengroßen weißen Augen, die Wespen mit schmalen, gebrechlichen Flügeln. Und alle versuchten, langsam vor sich hinschlurfend wie Zombies, den nächsten dunklen Ort zu finden: die Schirmspitze. Bis ich meine Kamera geholt hatte, war die Meute schon weit zerstreut.
Ist das so ein Evolutions-Symbiose-Dingens? Die Wespen bieten den Marienkäfern Schutz, bis sie ihre Eier gelegt haben und fressen sie dann auf, um über den Winter zu kommen? Und warum bekommen die Marienkäfer so große weiße Augen?
Irgendwie war das gruselig…

















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