Mittwoch, 31.03.2010, 11:37
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Fertig!
Mein Graziela Beitrag ist fertig und ich freue mich riesig! Heute Abend machen wir Fotos und ich schicke diese dann ein. Wenn der Wettbewerb beendet ist, werde ich meinen Beitrag hier natürlich auch zeigen. Ich freu' mich!!!
Mittwoch, 31.03.2010, 09:10
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Schlaflabor
Meine Schlafstörungen sind inzwischen zwar nur noch phasenweise, aber sie bringen mich teilweise fast um den Verstand. Ich bin eigentlich fast immer mit leerem Akku unterwegs und versuche manchmal nur noch zu funktionieren.
Früher hatte ich generell Probleme einzuschlafen. Egal, wie fertig ich war, lag ich erst einmal im Bett, waren alle Lampen wieder an. Manchmal bin ich dann wieder aufgestanden, weil ich es nicht ausgehalten habe, liegen zu bleiben.
In der letzten Zeit befinde ich mich ewig lang in so einer Zwischenwelt. Ich bin dann nicht mehr ganz wach, finde aber auch nicht in den Schlaf. Das geht dann stundenlang. Entsprechend gerockt bin ich dann morgens.
Gestern Abend konnte ich nun trotz Gewitter einfach so einschlafen und habe sogar durchgeschlafen. Sonntag war es ähnlich, Montag war Vollmond.
Inzwischen weiß ich woran es unter anderem liegt: Ich habe zu viel um die Ohren, halse mir zu viel auf. Zum Abschalten, Verarbeiten und Kraft schöpfen komme ich gar nicht mehr.
Gestern habe ich hier fast den ganzen Tag an dem Graziela-Ding gebastelt. Das war so wunderbar entspannend, dass ich am Abend prompt selig einschlummerte.
Weitere Faktoren sind abends nicht mehr viel und vor allem leicht essen, Aufregung vermeiden (keine Thriller etc.) und zur Ruhe kommen.
Hört sich alles so einfach an, ist es aber nicht.
Dienstag, 30.03.2010, 14:08
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Teaser
Seit heute bin ich die Queen des Leiter- oder auch Matratzenstiches. Vielen Dank an Gabriele für die großartige Hilfe! Nun muss ich noch zwei Füllungen besorgen und ein bisschen basteln. Und wie immer auf den letzten Drücker, denn morgen ist Abgabeschluss und es muss ein schickes Foto eingeschickt werden (auweia, wann soll ich, oder eher Michael das denn noch machen?). Mehr dann in Kürze ![]()
Freitag, 26.03.2010, 10:13
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Dankeschön
...für die vielen lieben Glückwünsche persönlich, via Telefon, Blog, Facebook, SMS und für die Blumen und die vielen schönen Geschenke. Danke, danke, danke!
Bis gestern kannte ich übrigens Uhu (unter hundert) noch gar nicht *buhuhu* ![]()
Donnerstag, 25.03.2010, 10:43
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
41 Monate Finnley
Moin, moin! Ich habe mein erstes echtes Telefongespräch mit Mama gehabt. Ich frage mich, wie sie in dieses kleine Ding reingekommen ist! Na jedenfalls war sie eigentlich in Erfurt und da war ich auch schon mal, nämlich in Mamas Bauch ![]()
Dann war ich wieder beim Kinderturnen, das war richtig toll. Mama ist nach kurzer Zeit aus der Halle gegangen und dann habe ich ganz ohne sie weiter gemacht. Mir war zwar erst ein bisschen mulmig, aber dann war ich ganz mutig. Der Mut verließ mich dann später aber wieder als zwei schräge Vögel meine Babymöbel abholten. Ich weiß nun aber, dass ein anderes kleines Baby in meinem alten Bettchen schlafen wird. Das beruhigt mich natürlich wieder.
Was ich ja richtig spitze fand, war der ganze Schnee da draußen. Ich braucht mich nur kommod auf den Schlitten zu pflanzen und gar nicht zu Fuß vom Kindergarten nach Hause laufen. Wenn das nicht so kalt wäre, würde ich das gern immer so haben.
Den einen Abend haben übrigens Ben und ich zusammen gebadet. Das hat so einen Spaß gemacht. Papa konnte gar nicht so schnell gucken, wie Ben sich nackig gemacht hat und in die Badewanne gesprungen ist. Eigentlich war das gar nicht geplant mit dem gemeinsamen Baden. Bens Eltern haben auch echt Bauklötze gestaunt, als Papa sagte, er hätte uns beide in die Wanne gestopft. Ich bin richtig froh, dass Ben hier her gezogen ist. Wir haben immer ganz viel Spaß zusammen. Es wird Zeit, dass es draussen wieder schön wird, dann sehen wir uns auch wieder häufiger.
Einmal war mir so langweilig, da bin ich alleine zum Spielplatz gegangen und habe da gespielt. Es war so schön ruhig, kein anderes Kind weit und breit, das mich stören konnte. Herrlich! Okay, Mama fand das vielleicht nicht ganz so toll, dass ich nicht Bescheid gesagt habe.
Und dann haben mich wieder die Viren erwischt. Menno! Jetzt geht das wieder los: laufende Nase, Husten, matschig fühlen und das Ganze wahrscheinlich wieder wochenlang.
Mama und ich haben noch mal zusammen gebacken. Dieses Mal war es ganz ok und hat sogar bis zum Schluss Spaß gemacht nicht so wie beim letzten Mal. Aber wir üben weiter...
Und dann wollte Mama mit mir zu Oma fahren. Sie hat sich das aber noch mal anders überlegt und ist alleine gefahren. Zum Glück! Denn im Stockdunkeln ist ihr auf der Autobahn ein Reifen geplatzt. Ich glaube, das muss man nicht haben wenn ich dabei bin. Obwohl ich das wahrscheinlich ganz spannend gefunden hätte. Genau so, wie den kommenden Monat.
Bis dahin, macht es erstmal gut
Euer Finnley
Donnerstag, 25.03.2010, 09:11
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
40
...fühlt sich an wie 39. Der Tage heute bisher auch.
Mittwoch, 24.03.2010, 23:37
Finnley ist 3 Jahre, 5 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Speed-Dating in Merseburg
Es waren zwei lange und anstrengende Tage in Merseburg, aber es hat viel Spaß gemacht. Es ist immer wieder toll viele Leute von den unterschiedlichen Standorten wiederzusehen, mit denen man entweder schon zusammen gearbeitet oder sich durch Schulungen und Workshops kennengelernt hat.
Wir fanden uns im Radisson Blu wieder, das mit seinem Ständehaus eine ganz wunderbare Kulisse für unseren Workshop gab. Der Service dort ist einzigartig und die Zimmer so groß wie meine erste Wohnung. Um ein bisschen Networking zu betreiben; es glucken ja doch immer dieselben Leute zusammen, war das Essen in 5 Gänge aufgeteilt, die man in Form eines Speed-Datings zu sich nahm. Nach jedem Gang läutete eine Glocke und man suchte den nächsten vorgegebenen Tisch auf. Das war total klasse. Ich habe zwar immer neben einem alten Kollegen vom vorherigen Standort gesessen, aber auch einige neue Leute kennengelernt. Nach drei Stunden und 5 Gängen ist man allerdings kaum noch bewegungsfähig...
Die Nacht war leider kurz, auch dank meiner bescheuerten Schlafprobleme. Trotzdem war er sehr kurzweilig und ruckzuck fanden wir uns im Auto Richtung Hamburg wieder. Finnley schlief bereits als ich nach Hause, denn er war durch seine Erkältung so gerockt, dass meine Mutter ihn am Vortag schon mittags aus dem Kindergarten abholen musste. Ich bin sehr froh, dass Du hier bist, Mama ![]()
Dienstag, 23.03.2010, 07:24
Finnley ist 3 Jahre, 4 Monate alt
1 Jahr, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Merseburg
@Mama: Viel Spaß mit Finnley! Du wirst das ganz prima machen
Sonntag, 21.03.2010, 09:57
Finnley ist 3 Jahre, 4 Monate alt
1 Jahr, 6 Monate bis zu Jaspers Geburt
Die gelben Engel
Ich hatte gerade Simply Red laufen und sang beschwingt mit, denn gleich wäre ich bei meinen Eltern und dann würde diese anstrengende Woche in ein schönes Wochenende münden. Müde war ich bis zum Anschlag, dank meiner ausgeprägten Schlafstörungen und wollte nun nur noch ankommen. Plötzlich hörte ich ein lautes Pong und der Wagen senkte sich hinten etwas ab, dann fuhr der Wagen wieder wie gewohnt. Ich hielt gleich auf dem Seitenstreifen genau zwischen der Ab- und Auffahrt Bad Fallingbostel. Mein Herz schlug heftig und ich war ziemlich aufgeregt. Ich stieg kurz im Stockdunkeln aus und sah nach. Es war wie vermutet ein geplatzter Reifen.
Ich war immer noch hysterisch heftig aufgeregt, als ich die Nummer des ADAC (zum Glück kenne ich die auswendig) wählte. Es meldete sich ein gelber Engel! Die nette Dame am Telefon beruhigte mich gleich durch ihre ruhige Art und durch ihre Beruhigungsformeln, die sofort wirkten. Dann stellte sie mir ein paar Fragen und wies mich an, aus der Beifahrertür vorsichtig auszusteigen und den Wagen zu sichern. Da ich nicht genau sagen konnte, ob ich ein Reserverad dabei habe „Im Kofferraum sind nur Sitze!”, schickte sie mir lieber gleich einen Abschleppwagen. Ich stand vor irgendeinem Gebäude, vermutlich von der Autobahnwacht und konnte dort im Schein einer Laterne auf den Treppenstufen warten, anstelle im Dunkeln hinter der Leitplanke zu verharren. Glück gehabt!
Nach einiger Zeit kam der Abschleppwagen mit einem sehr jungen, sehr netten Mann, der unter dem Auto dann doch noch einen Reifen fand. Da er den Abschleppwagen dabei hatte, legte er sich nicht im Dunkeln unters Auto, sondern schleppte mein Gefährt in die Werkstatt, die glücklicherweise noch ein Stück näher an meinem Ziel lag. Unterm Auto befand sich ein Notrad, das eher an ein Schubkarrenrad erinnerte, nicht sehr vertrauenserweckend... Nachdem ich noch einige Fahrzeugscheindaten via Telefon von Michael erfragen musste und das Rad angebaut wurde, setzte ich meine Reise fort. Bei Tempo achtzig und hochkonzentriert, denn das Rad ist eben nur für Notfälle.
Mein Vater hatte inzwischen seine Werkstatt des Vertrauens privat erreicht und dort die Zusage bekommen, dass sich am nächsten Tag jemand um den Reifen kümmern würde.
Ich war sehr über mich selbst überrascht, denn normalerweise wäre ich vor Ungeduld umgekommen, hätte mich geärgert und Zeter und Mordio geschrien. Aber ich war ganz entspannt, ist wohl das Alter ![]()
Am nächsten Tag bemühte sich dann der Werkstattmensch um einen Reifen. Da er nun versuchte genau dasselbe Modell (Winterreifen!!!, 16" Felgen) zu bekommen, dieses aber bundesweit ausverkauft ist, war das eher eine Mission impossible. Unsere Werkstatt des Vertrauens, von Michael morgens aus der Wohnung geklingelt, empfahl einen Reifen der aufs Auto passt und vorsichtig zu fahren. Immer noch besser als knapp 200 Kilometer mit Notrad...
In der Zwischenzeit fengshuiten meine Mutter und ich ein wenig, indem wir Bücher aussortierten. Mit dem Wagen meines Vaters brachten wir gleich kartonweise das Aussortierte ins Sozialkaufhaus. Dort wurden wir mit offenen Armen empfangen (ganz im Gegenteil unseres Sozialkaufhauses, bei dem die Mitarbeiter offenbar wenig motiviert sind). So werde ich alles Brauchbare, was wir weggeben wollen in Zukunft dorthin bringen. Zu Hause bei meinen Eltern wartete mein Vater schon mit leckeren Kohlrouladen, die wir als Wegzehrung auch dringend brauchten. Denn mit einem Notrad 180 Kilometer fahren zu müssen bei Tempo 80 und mit Zwangspause (das Rad soll sich abkühlen können), ist nicht nur nervenzerreibend sondern würde auch meine ganze Konzentration fordern.
Es dauerte dann noch etwas, bis wir den Tempomaten bedienen konnten. Meine Mutter las aus der Bedienungsanleitung vor, ich fummelte an den Reglern. Die Hälfte der Strecke bestritten wir auf der Autobahn unter Lichtgehupe und viel Vogelzeigerei. Es regnete und die anrauschenden Autos hinter uns, sahen uns erst sehr spät. So hatten wohl einige den Eindruck, wir würden auf der Autobahn parken. Bei Soltau hatte ich keine Nerven mehr für die Autobahn und wir fuhren über Land weiter. Das war zwar entspannender, dauerte aber auch länger. Unser Pause machten wir dann beim güldenen M in der Caféecke bei Latte Macchiato und Apfelkuchen, Balsam für die Seele.
Kurz vorm Autobahndreieck fuhren wir todesmutig wieder auf die Autobahn und verfuhren uns prompt. Jetzt war ich echt sauer! Jeder verkackte Kilometer, zerrte an meinen Nerven und nun das! Schließlich kamen wir doch noch zu Hause an. Die letzten 20 Kilometer traute ich mich dann sogar 100 zu fahren. Ich war nun fix und fertig!
Draussen trafen wir dann noch unsere Nachbarn und erzählten kurz von unserer TorTour, da ging die Haustür auf und ein ganz aufgeregter Finnley stand darin. Während meiner Abwesenheit waren Omaela und Mama DAS Thema für ihn und nun waren sie endlich da. Der kleine Kaiser hielt es nicht mehr aus und lief auf Socken im Regen direkt in meinen Arm und gab mir *trommelwirbel* ein Küsschen (Finnley ist eigentlich überhaupt kein Knutscher). Endlich zu Hause!
Nun hatte ich einen Tag, um mich von der Nummer zu erholen und dann sollte es nach Merseburg gehen...
An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an den ADAC und seine wunderbaren Mitarbeiter, bzw. Subunternehmer! Ich konnte die ganze Zeit nur so entspannt bleiben, weil sowohl die Dame am Telefon, als auch die Truppe um den Abschleppdienst so überaus nett und tatkräftig waren. Danke, danke, danke!
Samstag, 20.03.2010, 22:57
Finnley ist 3 Jahre, 4 Monate alt
1 Jahr, 6 Monate bis zu Jaspers Geburt
200.000 Kilometer
200.000 Kilometer bin ich bisher ungefähr selber Auto gefahren. Statistisch gesehen passieren Reifenpannen wohl im Schnitt alle 150.000 Kilometer. Passt also. Extrem anstrengend war heute die Fahrt mit dem Notrad.
Mehr zu den gelben Engeln dann im nächsten Beitrag. Heute bin ich echt geschafft.









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