Dienstag, 24.01.2012, 01:25
Finnley ist 5 Jahre, 3 Monate alt
Jasper ist 4 Monate, 2 Tage alt
Wann ist diese...
…Sch…phase eigentlich mal wieder zu Ende? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück hatte. Seit 21 Uhr hühnern wir hier nun schon wieder rum, eine Dreiviertel Stunde Schlaf hat er sich und uns somit etwas Ruhe gegönnt, Viburcol Nummer zwei ist versenkt, Jasper schreit wie am Spieß und ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Rumtragen die ganze Nacht ist nicht drin, ich kann schon alleine kaum gerade gehen. Das Kreischen zerreisst mit gerade die letzten Nerven...









Hab Ihr schon mal versucht, Jasper im dunklen Zimmer festzuhalten bzw. ganz fest in den Arm zu nehmen und dann schreien zu lassen?! Ich hatte bei Tertia beschlossen, sie definitiv nicht mehr durch die Gegend zu tragen und das Einschlafen klappte bei ihr so wesentlich besser (als bei den anderen mit rumtragen). Irgendwie musste sich sich den ganzen Stress abends wegschreien, Rumtragen hätte nur noch mehr zu verarbeitende Reize bedeutet und so konnte sie in dem Alter dann auch mal länger am Stück schlafen (also so 3-4 Stunden).
Wenn ich versuche ihn fest festzuhalten, windet er sich wie ein Aal in meinen Armen. Hat Tertia das auch gemacht und sich dann doch noch beruhigt? Im dunklen Zimmer habe ich das noch nicht versucht, das wäre ja mal einen Versuch wert. Rumtragen geht hier auch gar nicht, weil mir nach zehn Minuten das Kreuz zusammenbricht. Um zwei hat er (also eine Stunde nach dem Zäpfchen) dann auch geschlafen, aber auch nur wieder eineinhalb Stunden. So langsam geht mir hier die Kraft aus. Klar kann ich tagsüber mitschlafen, das setzt aber voraus, dass er tagsüber auch schläft. Und wenn, dann ist auch der ganze Tag im Eimer. Einen Tag lang geht das ja auch mal aber nicht ständig. Wenn man das nicht immer so schön verdrängen würde (da hilft auch kein Blog als Tagebuch), gäbe es bestimmt weniger Geschwister
Sie hat sich fürchterlich gewehrt, ich hatte sie am Aufgang auf meinem Bauch und musste sie mit beiden Armen festhalten, später (und das habe ich bei allen drei eigentlich gemacht) habe ich mich dann fast auf die drauf gelegt. Das hört sich sehr fies an, hat aber immer gut funktioniert und gilt auch in Fachkreisen (Schlaflabor) als probates Mittel, vor allem in Kombination mit absoluter Reizabschottung. Also dunkles Zimmer, keine Geräusche (Silencia musste ich auch die Ohren zu halten) - anders konnten meine Kinder nicht abschalten.
Au weia, das hört sich ja nach 'nem (weiteren) harten Abend für uns an... Ich glaube nicht, dass ich das kann. Aber lange durchhalten kann ich auch nicht mehr. Also schauen wir mal...
Ach je, liebe Yvonne. Ich kann das so nachfühlen. Wir haben hier gerade auch mal wieder eine Woche mit Minimalschlafverhalten hinter uns, weil Johannes ein fieser Schnupfen plagte. Letzt Nacht hat es dann endlich mal wieder etwas länger geklappt.
Ich glaube, ähnlich wie io, dass man mit den Kindern irgendwann an einen Punkt kommt, wo man irgendwie zu viel macht. Ist ja auch klar, das Baby schreit, man ist komplett ausgelaugt und möchte nur noch, dass es aufhört. Ich habe dann bei mir ganz oft gemerkt, dass ich quasi im Minutentakt meine Taktik geändert habe, was bei Johannes natürlich nur dazu führte, dass er noch mehr aufdrehte. Tatsächlich klappte es am Besten, wenn ich ihn einfach im Arm hielt und schreien ließ. Irgendwie war das so seine Art, den Tag zu beenden. Kein Wunder, hier ist ja auch immer eine Menge los allein schon durch den großen Bruder.
Ansonsten empfehle ich hier auch noch einmal Avena Sativa Globuli. Die haben hier wirklich was gebracht. Viburcol funktionierte bei Philip super, aber bei Johannes dann wieder nicht so gut.
Und vielleicht stellt ihr Jasper auch mal einem Osteopathen vor. Es war ja eine sehr wilde Geburt und vielleicht hat Jasper da körperlich so eins mit bekommen, dass er nun einfach noch immer darunter leidet. Es käme immerhin auf einen Versuch an.
Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft! Es wird schon.
Immerhin, wir haben die Nacht überstanden
Manchmal bin ich an einem Punkt, an dem ich solche Banalitäten nicht mehr für möglich halte. Letzte Nacht war das so. Wenn ich Jasper auf dem Arm halte und er mir mit gefühlten 150 Dezibel ins Ohr büllt, ist mein erster Gedanke „leg ihn weg und geh aus dem Zimmer”. Für fünf Minuten mache ich das auch manchmal, sonst würde ich wohl durchdrehen. Zum Glück reichen meistens wenige Stunden gestückelten Schlaf, um wieder auf die Beine zu kommen. Wenn Jasper dann aber wieder wie am Spieß brüllt, kaum hat er morgens die Augen auf... *aurenroll* Das ist aber die absolute Ausnahme. Eine Telefonnummer von einem Osteopathen habe ich hier liegen. Die haben aber so beknackte Sprechzeiten, dass ich es bisher nicht geschafft habe, dort anzurufen.
Nu ratzt das Bündel gerade mal wieder, ich muss also weg -> mitschlafen
Ich wünsche uns dreien bessere Nächte und ein gesundes Maß an Schlaf (oder zumindest so viel, dass man noch etwas mehr als nur funktionieren kann).
Als ich mit Matteo damals so verzweifelt war wegen des Nichtschlafens bin ich doch mal zu einer "Schlafberatung"... Die fragte dann tausend Sachen und als dann rauskam, dass er ja tagsüber ganz wunderbar im Kinderwagen schläft (also beim Spazierengehen), machte sie den Vorschlag, "ja dann legen sie ihn doch abends einfach in der Wohnung auch in den Kinderwagen..." Und wir haben das tatsächlich eine Zeit lang gemacht.. Eigentlich völlig bekloppt, aber es funktionierte teilweise gut, also wenn er wach wurde musste man nur ein bisschen am Kinderwagen ruckeln und es war wieder Ruhe.... Dies nur als kleine Anekdote, aber vielleicht würde es ja auch bei Euch funktionieren, dann müsstest du nicht mehr nachts rumschleppen... Halte durch!!!! LG, Martina
Schlafberatung oder Schreiambulanz, das wäre auch noch mal eine Idee. Im Kinderwagen schläft er zwar nur manchmal gut aber das ist ja auch nicht der einzige Tipp, den sie dort haben werden. Oft ist man irgendwann nur noch mechanisch unterwegs, weil für alles andere die Kraft fehlt. Da ist es oft gut jemanden drauf gucken zu lassen, der neutral ist.
So etwas ganz Banales wie Hunger kann es nicht sein? Das war es damals bei meiner Tochter: offensichtlich reichte ihr die mütterliche Milchbar nicht und sie brauchte noch zusätzliche Flaschenmahlzeiten. Dann war sie das friedlichste Kind der Welt.
Aber das kannst du besser beurteilen als ich, will hier nicht den "Klugschnack" raushängen lassen. Es tut mir nur so leid für dich!
Herzliche Grüsse, Brigitte
Ja, auch das ist hier ein Thema. Das „böse” Wort zufüttern ist ja auch schon gefallen
Da wir sowieso schon mit der Beikost gestartet sind, bin ich dem auch aufgeschlossener gegenüber als zu Finnleys Babyzeit. Wenn es hilft.
Apropos Klugschnack: Ich freue mich über jeden konstruktiven Vorschlag. Also bitte immer gern
Also uns riet man damals in der Schlafberatung, zu der ich aus Verzweiflung ging, dazu, den Kleinen doch abends in den Kinderwagen zu legen, also in der Wohnung, da er ja darin auch tagsüber schlief.... Eine Zeit lang war das eine LÖsung für uns, hat es doch funktioniert und ich konnte ein wenig "vorschlafen", denn wenn der Kleine aufwachte, musste Papa nur am Wagen rütteln und es war wieder Ruhe. Die zweite Nachthälfte musste dann allerdings ich ran, da der Papa ja nun auch seinen Schlaf brauchte und da habe ich den Kleinen dann nach dem Stillen bei mir im Bett gelassen, oder musste ihn nachts rumtragen oder so, ach ist schon so lange her.. aber so war das... Vielleicht wäre die Kinderwagenmethode eine Lösung, natürlich nichts auf Dauer, aber so würdest du eventuell etwas mehr Schlaf abbekommen... LG, Martina
Sorry Martina, wir hatten hier ein paar Probleme mit den Kommentaren. Dein Kommentar von vorhin taucht jetzt wieder oben auf und meine Antwort ebenfalls
Danke für Deine Mühe!
Ja, äh, hatte vorsichtshalber nochmal kommentiert..., jetzt scheint es ja zu klappen... LG