Vier Kaisers

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Yvonne

Donnerstag, 06.12.2007, 21:40

14 Kommentare

Finnley ist 1 Jahr, 1 Monat alt

3 Jahre, 9 Monate bis zu Jaspers Geburt

KISS

Ne, nich' die Gruppe, sonder das Syndrom. Heute waren wir bei einem Arzt, hier sagt man DEM Arzt, der sich mit dem KISS-Syndrom besonders gut auskennt. Der Arzt hat eigentlich seine Praxis in Eckernförde, neuerdings aber auch eine in Hamburg. Sehr praktisch! Ein Röntgenbild von Finnleys Halswirbelsäule hatten wir bereits vor 3 Wochen machen lassen. Also sind wir heute morgen gerade rechtzeitig in die Stadt gefahren. Michael ließ uns beim Arzt raus und kümmerte sich um die Mission Impossible einen Parkplatz.

Als erstes kloppte sich Finnley mit einem ca. 3 Kilo schweren Riesenbilderbuch eins vor die Birne. Das Teil war so schwer, dass er darunter quasi begraben war. Ich kramte ihn aus der misslichen Lage und bekam ihn auch schnell wieder beruhigt. Dann kam er auch schon dran, wurde untersucht (fand er stellenweise auch nicht sooo doll) und bekam einen kleinen Impuls, der eine leichte Blockade lösen soll. Das KISS-Syndrom hat er zum Glück aber nicht.

Dummerweise erzählte mir der Arzt erst hinterher, dass wir jetzt erst einmal keine Krankengymnastik mehr machen sollen mit Finnley. Gerade das, was etwas bringt! Er meinte, dass Finnley jetzt keine weiteren Impulse bekommen sollte. Aber mal im Ernst, dass was bei der Krankengymnastik gemacht wird ist eher ein Spielen, denn eine Art Gymnastik. Die Impulse, die Finnley dort bekommt, können ihm doch wohl nicht schaden?! Wir werden am Montag trotzdem dort hingehen und das mit der Krankengymnastin besprechen.

Und irgendwie kam Michael so gar nicht mehr an den Laden... Inzwischen war eine gute Dreiviertelstunde vergangen und ich machte mir Sorgen. Schließlich gibt es auch Parkhäuser in Hamburg und wir haben beide ein Handy. Also rief ich ihn an. Er fand tatsächlich keinen Parkplatz, hatte dann urplötzlich ein Blitzbedürfnis (so kenne ich das nur aus der Schwangerschaft...), ist dann kurzerhand zu seiner ExFirma gefahren, wo wir sowieso gleich noch hin wollten und fuhr dort gerade wieder aus der Parkgarage. Anrufen wollte er zwecks Störungsvermeidung auch nicht. Mannomann, da war ich dann schon erleichtert und etwas genervt, gebe ich ja zu!

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Kommentare
Kommentar von Alexandra am 06.12.07 um 22:11 Uhr

Zu dem Arzt wäre ich mit Enya auch fast gegangen, habs mir aber im letzten Moment doch anders überlegt.

Da ich ja immer tausend Sachen lese, war mir nämlich auch ein Artikel in die Finger geraten (von der ZEIT?), der KISS mal so etwas kritisch beleuchtete und wo heraus gestellt wurde, dass es das eigentlich nicht wirklich gibt.

Und es ist ja wirklich interessant, dass mittlerweile jedes 1, 59735te Kind angeblich davon betroffen ist.

Vermutlich gäbe es auf der Welt schon keine Kriege mehr, der Hunger wäre ausgerottet und alle Menschen wären nett zueinander, wenn wir als Kinder mal alle gegen/auf KISS behandelt worden wären. ;-)

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Kommentar von Yvonne am 06.12.07 um 22:29 Uhr

Den Artikel in der ZEIT habe ich auch gelesen. Und es stimmt auch, dass sich inzwischen ein regelrechter KISS-Tourismus entwickelt hat. Dieser Arzt fordert im Gegensatz zu anderen Ärzten, die KISS behandeln auch immer ein Röntgenbild (das gibt mir zumindest ein sichereres Gefühl).

Ich kenne jemanden, dem er wirklich geholfen hat. Eine Bekannte hat eine (erwachsene) behinderte Tochter, die lange gelitten hat und nach seiner Behandlung endlich ein lebenswertes Leben führen kann.

Wenn man mal über die kontroversen Meinungen zur Homöopathie nachdenkt, ist die Behandlung des KISS-Syndroms meinungsmäßig ähnlich gelagert. Ich glaube schon, dass es KISS gibt, aber nicht dass fast jedes Kind betroffen ist.

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Kommentar von Martina am 06.12.07 um 22:43 Uhr

Wieso lasst ihr Finnley plötzlich auf KISS untersuchen?

Ich kann mich der Vorschreiberin nur anschließen. Lasst euch nicht von dieser KISS-Hysterie erfassen! Meiner Meinung nach ist das nur Geldschneiderei, weil die sogenannten Spezialisten einfach alles, was ein Baby oder Kleinkind an Wehwehchen hat, auf ihr geliebtes Syndrom zurückführen und ihre Therapie durchführen wollen. Macht lieber die bewährte Krankengymnastik oder Ergotherapie weiter, wenn ihr dabei ein gutes Gefühl habt.

Als mein Sohn mit 3 Monaten auf einmal eine Lieblingsseite beim Schlafen entwickelte, stand ich vor der gleichen Frage. Ich habe mich dann bewusst für den altbewährten Weg entschieden und interessanterweise machte die kostenlose Physiotherapeutin damals nichts anderes als die hochbezahlten KISS-Ärzte, nämlich "einen Impuls an der HWS zur Lösung einer Blockade" setzen. Nach der zweiten Behandlung war alles in Ordnung.

Im übrigen gibt es diese Form der Therapie schon ewig, KISS allerdings ist eine Erfindung der letzten Jahre.

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Kommentar von Yvonne am 06.12.07 um 23:59 Uhr

Über KISS hatte ich schon länger viel gelesen und nachgedacht. Ich weiß, dass es viele „Scharlatane” gibt, die ihr Geld damit verdienen. Es gibt auch viele Ärzte, die auf die Schulmedizin schwören und dort Unnötiges tun.

Klasse, wenn die Physiotherapeutin Euch so gut helfen konnte. Wenn dies bei Finnley nun der Arzt ebenso getan hat, bin ich sehr froh. Und ich denke auch, dass es zumindest nicht geschadet hat. Denn das würde ich niemals riskieren.

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Kommentar von Andrea am 06.12.07 um 23:16 Uhr

Man kann sich über das Thema KISS wirklich streiten. Jeder hat da so seine eigene Meinung, die man ihm auch lassen sollte.

Tim z.B. hatte das KISS-Sydrom und ist erfolgreich behandelt worden. Und es ist schon wichtig, dass man einige Tage nach einer KISS-Behandlung keinen "Sport" mit dem behandelten Kind treibt. Wenn ihr allerdings am Montag zur Krankengymnastik müsst ist die Behandlung ja schon 4 Tage her. Fragt dort einfach mal nach.

Seit froh, dass er kein KISS hat. Es geht ja nicht nur um die Beschwerden, die das Kind jetzt hat, sondern mindestens genausoviel darum, was in späteren Jahren noch auftreten kann. Schau mal, was unsere Generation für Beschwerden hat (z.B. Rückenschmerzen). Wären wir vielleicht im Kindesalter behandelt worden, vielleicht wären unsere Generation beschwerdefreier.

Alles Gute! Im übrigen finde ich, dass Finnley in den letzten Wochen unheimliche Fortschritte gemacht hat. Bleibt dran und unternehmt alles, was ihr für richtig haltet. Da kann nichts von falsch sein.

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Kommentar von Yvonne am 07.12.07 um 00:03 Uhr

Ja, das sehe ich genauso: Ein Thema - viele Meinungen!

Sport kann man die Krankengymnastik eher nicht nennen. Von daher mache ich mir da auch keine Sorgen. Aber ansprechen werde ich die Behandlung auf jeden Fall.

Ich freue mich, dass es auch anderen, so wie Dir jetzt auffällt, wie schnell sich Finnley im Moment entwickelt. Toll! Und Danke :-)

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Kommentar von Susan am 07.12.07 um 00:09 Uhr

Zu dem Thema Kiss und Osteopathie: ich habe das auch für Blödsinn gehalten und habe meine Erfahrungen damit machen dürfen. Ich halte es nicht für Zufall, wenn wir von der Cranio-Sakral-Therapie kommen und Ben einen Tag später plötzlich in der Lage war, sein Köpfchen zu heben. Meine Hebamme war schon zimelich besorgt deswegen und hat Panik gemacht. Danach hat das mit bens Entwicklung erst angefangen, davor konnte er im prinzip überhaupt nichts. Dabei hat die Frau eigentlich ncihts anderes gemacht, als seinen Rücken zu streicheln - so sah es jedenfalls aus ;-). Allerdings hat das nicht viel mit dem KISS-Syndrom zu tun, sondern wurde mehr ganzheitlich behandelt, aber egal.

Es bringt tatsächlich was, wenn irgendwas da ist. Und auch die Schulmedizin hat nicht immer recht. Was ich jedoch auch übertrieben finde, ist dieser Hype, der von den Ärzten gefördert wird. Nicht jedes Kind hat eine Blockade. Aber ich denke, es läßt sich nicht leugnen, daß es so etwas tatsächlich gibt. Das mit der Krankengymnastik sehe ich aber ein wenig kritischer als Martina: es gibt solche und es gibt solche - genau wie es bei den Osteopathen solche und solche gibt. Auch Krankengymnastik, die nicht richtig betrieben wird, kann ziemlich schaden und ist auch nicht in jedem Falle angebracht.

Als Faustregel sagt man übrigens, daß man etwa zwei Wochen lang nach einer ostheopatischen Behandlung keine Krankengymnastik machen soll. Beides schließt sich nicht aus, sondern wird oft ergänzend ausgeübt.

antworten
Kommentar von Martina am 07.12.07 um 15:27 Uhr

Hmm? Ich sehe Krankengymnastik unkritisch? Ich sehe doch nur, dass die KG, wie Finnley sie macht, ihm ganz offensichtlich gut tut. Die aktuellen Fortschritte sind enorm. Also denke ich, dass er in guten Händen ist und ruhig damit weitermachen sollte.

Wir haben damals keine weitergehende KG gemacht, es blieb nur bei den beiden Behandlungen der Physiotherapeutin. Die ist übrigens schon älter und spezialisiert auf Kleinkinder. Da hatten wir Glück. :-)

Persönlich habe ich auch schon Erfahrung mit Ergo- & Craniosacraltherapie bei Rückenproblemen. Und mir hat die CS-Therapie überhaupt nichts gebracht. Wenn ich es mir leisten kann, werde ich aber auf jeden Fall mal zu einem "echten" Osteopathen gehen. Ich hab nämlich grundsätzlich gar nichts gegen alternative Methoden, nur bei KISS nervt mich der Hype wirklich.

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Kommentar von Yvonne am 07.12.07 um 15:54 Uhr

Kann ich verstehen, dass Dich der Hype nervt. Geht mir nämlich ganz genauso. Ähnlich ist es mit den vielen Kindern, die auf einmal ADHS haben, und nicht zu vergessen die überirdisch vielen hochbegabten Kinder...

Ich habe vorhin noch einmal das Thema KG mit der Ergotherapeutin besprochen, zu der wir immer Freitags in die Spielgruppe gehen. Die KG, die Finnley gerade macht, ist unbedenklich. Es gibt aber wohl auch KGs, da werden die Kinder so „festgehalten”, dass sie eine bestimmte Bewegung machen sollen und damit wird unter Umständen wieder die Blockade provoziert. Dann wäre die KISS-Behandlung (wenn man denn daran glaubt ;-)) vertane Liebesmüh gewesen.

Wir sprechen Montag einfach noch einmal mit der Krankengymnastin.

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Kommentar von Martina am 07.12.07 um 16:45 Uhr

Uhje. Noch so ein Reizwort. ;-)

Unser Zwerg ist ja seit seiner Geburt, nein, eigentlich war er es schon in meinem Bauch, ein ziemlich lebhafter Kerl. Und ich hoffe sehr, dass sich daraus mal nicht ADS/ADHS entwickelt. Bisher habe ich mich zurückgehalten und nicht weiter dazu recherchiert. Aber in ein paar Jahren, wer weiß?

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Kommentar von Alexandra am 07.12.07 um 08:10 Uhr

Unsere Geschichte:

Anna hatte den Kopf immer nur linksseitig gehalten, nie nach rechts geschaut. Auch war ihr Köpfchen dann ziemlich schnell verformt und sie hatte ein Auge immer mehr auf, als das andere. Schade war, dass wir unseren damaligen KiA bei der U-Untersuchung darauf Aufmerksam machen mussten. Er verschrieb uns KG. Wir gingen dann aber doch zum Osteopathen. Dieser hat die Krankheit nicht als KISS bezeichnet, denn O. benennen keine Krankheiten sondern nur Symptome. Und Anna hatte eine Blockade an der oberen Halswirbelsäule/Schädelbasis. An diese gehen KG nicht ran, der O. meinte, KG können wir machen, brauchen wir aber nicht. Da mir in der KG aber auch viele gute Haltungen und Unterstützungen gezeigt wurden (nach Bobath) haben wir die trotzdem mitgenommen.

Also jedenfalls hat der O. Anna behandelt und nach der ersten Behandlung bereits schaute Anna in beide Richtungen und beide Augen waren gleich weit auf!!! Na, wenn das kein Erfolg war. Um das schiefe Köpfchen wieder auf die Bahn zu bringen, haben wir noch in ein sehr teures Kissen investiert. Alle drei Dinge, so meinen wir, haben schnell dazu geholfen, dass Anna beidseitig ausgerichtet ist und ihr Kopf so gut wie rund ist!!!

Stellt Finnley doch mal einem Osteopathen vor? Ich bin überzeugt davon!

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Kommentar von Yvonne am 07.12.07 um 15:59 Uhr

Ich hatte das bei Euch schon einmal im Blog gelesen und denke, dass einige Menschen schon gute Erfahrungen gemacht haben und andere keine oder eben auch schlechte. Ich denke jeder muss selbst sehen, was für ihn am besten ist.

@alle:

Ich bin bestimmt kein leichtgläubiger Mensch. Von Homöopathie habe ich früher nicht viel gehalten und musste letzten Sommer feststellen, dass ich meinen Heuschnupfen das erste Mal seit 30 Jahren mit einem Mittel in den Griff bekommen habe -> Globuli (Luffa).

Ich probiere gern Dinge aus und mache mir dann selbst mein Bild. Über den Austausch mit Gleichgesinnten als auch Kritikern freue ich mich dabei besonders, da man so auch einen Erfahrungsaustausch betreiben kann.

Da Finnley momentan so tolle Fortschritte macht (und wir sowieso keine weitere Behandlung bezüglich KISS machen brauchen), belassen wir es jetzt bei der Krankengymnastik. So wie es gerade läuft, ist es toll :-)

antworten
Kommentar von Suse am 08.12.07 um 10:26 Uhr

Hallo,

ja, KiSS wird nach wie vor kritisch gesehen - natürlich, wie alles Neue. Und gerade Ärzte gehören leider zu den Fachleuten, die sich neuen Erkenntnissen so gar nicht gerne öffnen (ich frage mich immer wieder, woran das eigentlich liegt - ich fürchte fast, an dem Selbstbild, das viele Ärzte von sich haben bzw. das auch von den meisten Patienten eingefordert wird. Wir haben in unserer Familie und Bekanntschaft einige Exemplare, bei denen ich das so beobachte).

Man muss es ja gar nicht KiSS nennen, sondern ganz einfach "Schiefhals" - und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Kaum ein Arzt verschließt sich der Diagnose "Schiefhals" - "Ja, das gibt es schon immer, da haben Sie Recht!" und wird dann in den meisten Fällen auch sagen "Es gibt da ganz neue Methoden, auch alternative, dies zu behandeln - erkundigen Sie sich mal diesbezüglich".

Sobald die Behandlung des KiSS-Syndroms in den durch die Krankenkassen bezahlten Leistungskatalog aufgenommen werden wird, werden auch die meisten Ärzte ganz plötzlich an diese Störung "glauben" und sie nicht mehr "Schiefhals" nennen. Übrigens wird auch heute schon die Bezahlung der Behandlung von einigen Kommunen übernommen.

Wie dem auch sei - Levin hatte das KiSS-Syndrom, die Folgen der erfolgreichen Behandlung waren enorm. Und aufgrund von Levins damaligem KiSS-Syndrom habe ich so viele Kinderchen kennen gelernt, denen eine Behandlung bezüglich des ominösen KiSS-Syndroms so unglaublich geholfen hat - dass ich eine Diskussion über die Existenz dieser Störung eigentlich komplett unsinnig finde. Und tatsächlich nimmt das Auftreten des KISS-Syndroms zu - zeitgleich mit dem allgemein zunehmenden Geburtsgewicht der Babys heute und der damit zunehmenden Belastung auf die Halswirbelsäule der Kleinen in den letzten Wochen im Mutterleib in Schädellage.

Freut mich allerdings sehr, dass Finnley kein KiSS-Syndrom hat und alles so gut verlief!

Liebe Grüße

Suse

antworten
Kommentar von Yvonne am 08.12.07 um 11:14 Uhr

Hallo Suse,

ich kenne einen Fall, bei dem es sehr geholfen hat (+ bei Levin). Dafür kenne ich KEINEN Fall bei dem es nicht geholfen hat. Die kritischen Stimmen in meiner (realen) Umgebung haben zwar darüber gelesen, aber keine Erfahrungen damit gemacht. Ich denke, dass vor allem der ZEIT-Artikel hier zur Meinungsbildung beigetragen hat.

Ich glaube nach wie vor an das Syndrom als auch an die Behandlung. Ich bin sehr froh darüber, dass die Diagnose bei Finnley negativ ist und dass er so große Fortschritte macht durch die Krankengymnastik. Nach der OP von Finnleys Fuß im Januar gehen wir noch einmal zur Nachkontrolle der KISS-Behandlung und ich bin am überlegen, ob ich mich dann nicht auch gleich checken lasse.

Die Krankenkassen haben früher auch keine Akupunktur bezahlt und nach wie vor kann man nicht nachvollziehen, wie sie wirkt. Ich denke auch, dass die KISS-Behandlung bald selbstverständlich im Leistungskatalog der Kassen zu finden sein wird. Zumindest hoffe ich das.

Und die Selbstherrlichkeit der Ärzte ist auch so ein Thema. Wir mailten ja bereits zum Thema Kinderärzte und Ernährungsfragen. Unglaublich, dass sich viele in dem Themenfeld überhaupt nicht auskennen.

Ich bin jedenfalls froh über den Impuls von Dir :-)

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