Vier Kaisers

Kein guter Tag heute ← → Ich bin ein Star, holt mich hier raaaaaaus!

Yvonne

Sonntag, 27.01.2008, 22:04

12 Kommentare

Finnley ist 1 Jahr, 3 Monate alt

3 Jahre, 7 Monate bis zu Jaspers Geburt

Heute mal ohne Glotze

...und hier brüllt es durchs ganze Haus!

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Kommentare
Kommentar von Rosa am 27.01.08 um 22:36 Uhr

Menno, der doofe kleine liebe Kerl :-/ Es sollte doch unkacke sein heute! Habt Ihr mal mit CD-Beschallung probiert? Habt Ihr bestimmt :-/Ach menno :-(

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Kommentar von Yvonne am 27.01.08 um 23:27 Uhr

Tja, das wird wohl nicht der letzte Abend gewesen sein, der sich so abspielt. Michael versucht ihn gerade auf dem Sofa zum Schlafen zu bringen. Ich bin genervt wie schon lange nicht mehr (ganz ohne PMS ;-))

Und Michael ist der Held des Tages! Er hat hier geputzt und gemacht und getan. Mein Held!

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Kommentar von Martina am 27.01.08 um 23:52 Uhr

Haltet durch bei der "Abgewöhnung"! Es lohnt sich!

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Kommentar von Wortteufel am 28.01.08 um 10:43 Uhr

Ohropax. Brüllen lassen.

BItte seid stark.

Zeigt, wer die Eltern sind.

Lasst Euch nicht erpressen :-)

(Wie ist es denn weiter gegangen?)

*unelterlicherModusaus*

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Kommentar von Yvonne am 28.01.08 um 11:49 Uhr

Michael hat Finnley in den Schlaf geschaukelt und dann ins Bett gebracht. Das war so gegen 23:45 Uhr. Er ist dann ungewöhnlicherweise noch zweimal wach geworden in der Nacht. Aber die Glotze ist ausgeblieben (geht auch echt gar nicht...).

Ich hoffe, Michael kommt diese Woche gut klar, denn ich habe Spätdienst und komme erst gegen halb zehn nach Hause. Es macht schon einen großen Unterschied, ob man den ganzen Tag (und Abend) alleine ist oder ob jemand da ist, der sich auch mal kümmern kann.

Fortsetzung folgt... ;-)

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Kommentar von Anka am 28.01.08 um 11:36 Uhr

Tja, leider hat Wortteufel im Erstmodus im Grunde trotzdem recht.

Kinder suchen (und brauchen) Grenzen, testen sie aus - bis an die elterliche Belastungsgrenze und manchesmal darüber hinaus und immer wieder auf Neue.

Das - liebevoll aber bestimmt - auszuhalten, das ist Erziehung.

Und sauschwer.

Halten Sie durch. Es stimmt, es lohnt sich!

Ehrlich.

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Kommentar von Yvonne am 28.01.08 um 11:51 Uhr

Ja, das ist wirklich sauschwer. Vor allem dann, wenn man schon das Gefühl hat am Ende seiner Kräfte zu sein. Wir haben beide nicht mehr die Geduld zu ertragen, wenn Finnley in allen Nuancen stundenlang schreit. Und ehrlich gesagt wollen wir das auch gar nicht...

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Kommentar von Majas Mama am 28.01.08 um 13:45 Uhr

Habe jetzt erst mal ne Runde überlegt, ob ich euch nun auch noch mit meinem Sermon zutexten soll und mache es jetzt mal doch.

Ich denke nämlichm, ihr seit da momentan in einer sehr verfahrenen Situation, das tut mir echt leid für euch und ich glaube auch, es gibt da nicht den Tipp oder das Allheilmittel. Daher hier nur meine ganz persönlcihe Meinung, ich denke da nämlich doch etwas anders als Wortteufel. Machtkämpfe sind erfahrungsgemäß meistens vergeudete Energie, bei der alle nur verlieren, erst recht in dem Alter, in dem Finnley ist. In diesem Alter sind Trennungsängste, die sich häufig auch beim Einschlafen zeigen(Einschlafen heißt loslassen heißt trennen) etwas ganz normales, dass viele Mäuse in dem Alter haben, wenn auch unterschiedlich ausgeprägtund man kann dem theoretisch auf verschiedenste Weise begegnen. So von außen denke ich ja, dass Finnley viel zu verarbeiten hat und vond aher sein Verhalten aus seine Sicht durchaus nachvollziehbar ist, aber dass ist von außen natürlich leicht gesagt, ich muss das ja nicht jeden Abend ertragen (Wobei nebenbei bemerkt, Maja sich zur Zeit auch mal wieder mit dem Einschlafen schwerer tut, wenn auch nicht so ausgeprägt.) Erziehung hat meiner Ansicht und Wissen nach letzlich auch ne Menge mit der eigenen Intuition zu tun, wichtiger als jeder auch Profi-Ratschlag!Deswegen probiert aus, womit ihr derzeit am besten fahrt, und da sist dann für eure monetane Situation richtig. Wenn sich alles wieder etwas normalisiert hat, dann könnt ihr in Ruhe mit mehr Gelassenheit immer noch Veränderungen anbahnen und meistens lässt sich so etwas wenn man dazu die Ruhe hat, wesentlich erfolgreicher unsetzen, als wenn die Nerven so zu Drahtseilen gespannt sind ... also ich denke, es ist erst mal wichtig, dass ihr wie auch immer zur Ruhe kommt , auch für Finnley, und das so macht, wie es für euch derzeit am erträglichsten ist.

lieben Gruß

Majas Mama

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Kommentar von Majas Mama am 28.01.08 um 14:13 Uhr

noch mal ganz kurz , warum ich denke dass das so wichtig ist, mit dem zur Ruhe kommen, und dafür so machen wie es euch am besten gut tut- Meine Idee ist, dass ihr alle derzeit mit dem Einschlafen Stress hoch 10 assoziert ; Finnley eingeschlossen!, verständlicherweise- und das ist eine ganz schwierige Ausgangslage für erfolgreiche Veränderungen / Neuerungen und dergleichen. Deswegen mein langer Kommentar

antworten
Kommentar von Yvonne am 28.01.08 um 22:08 Uhr

Vielen Dank für Deine Anregung! Genauso denken wir momentan auch. Großartige Veränderungen werden wie im Moment nicht herbeiführen. An erster Stelle steht tatsächlich erstmal, dass wir zur Ruhe kommen, und zwar alle drei. Michael und mir ist wichtig, dass der Fernseher dabei keine Rolle mehr spielt. Denn der führt eher noch mehr zur Überreizung und ist auf lange Sicht weder eine Entlastung noch überhaupt tragbar. Wenn wir das wenigstens konsequent durchziehen, bin ich schon sehr, sehr froh. Wobei sich der Fernseher auch noch nicht zum Ritual etabliert hatte (dafür war es dann doch zu selten), aber eben auf dem besten Weg dorthin ist/war.

antworten
Kommentar von gutenberg am 28.01.08 um 23:03 Uhr

Bislang war ich ja meist nur stille (und sehr begeisterte) Mitleserin, jetzt will ich mal sagen, wie toll ich es finde, dass Ihr auch von den unschönen Seiten des Elternseins berichtet. Meist fühlt man sich gleich irgendwie "schuldig", weil man es nicht so hinkriegt und alle - oder meist auch nur man selbst - irgendwie das Bild der happy familiy im Kopf hat und das so meilenweit von der (quengelnden) Realität entfernt ist. Denn oft genug gibt es diese Situationen, wo man nicht mehr kann, nicht mehr will - und einfach keine Kraft mehr hat. Wo man entweder selbst heulend neben dem schreienden Kind sitzt oder wahlweise auch mal apathisch vor sich hin stiert, weil man nicht mehr aus noch ein weiß, einem jede Erklärung für das Dauergeschrei fehlt. Man wollte doch eigentlich so glücklich mit seinem Kind sein ... und dann das! Was hat man bloß falsch gemacht? Also, was ich eigentlich sagen will: Ihr seid nicht allein, die Vorzeige-Kinder und Vorzeige-Eltern sind die Ausnahme - und sind dies meist gar nicht wegen ihres perfekten Erziehungsstils, sondern die hatten einfach Glück, würde ich mal behaupten :-)

Und es tut gut zu lesen, dass es anderen ebenso geht. Und Ihr macht das super, Ihr habt Humor und Finnley wird ganz offensichtlich sehr geliebt. Und sicher wisst Ihr aus eigener Erfahrung, es sind immer nur die berühmten Phasen. Gelassen bleiben und ein paar konkrete Ziele haben (wie etwa das mit dem Fernseher) - und bald ist alles wieder gut. Und ganz schnell hat man wieder das tollste Kind der Welt!

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Kommentar von Yvonne am 29.01.08 um 22:47 Uhr

Liebe(r) gutenberg, ich habe mich sehr über Deine Zeilen gefreut. Es ist toll, wenn sich auch stille Mitleser mal zu Wort melden :-)

Die Mütter, die aus den vermeindlichen Bilderbuchfamilien kommen, kann ich ehrlich gesagt kaum ernst nehmen. Wenn ich mich so in meinem Blogkreis umgucke, haben wir doch alle mehr oder weniger mit denselben Problemen zu tun.

Die meiste Kraft kostet es mich tatsächlich, wenn ich nicht weiß, warum Finnley weint und ich natürlich sofort denke, ich mache irgendetwas falsch. Meist komme ich zwar drauf, aber ändern kann ich es leider nicht immer…

Solange wir unseren Humor nicht verlieren und uns ab und zu auch eingestehen, dass wir auch mal alles doof finden dürfen ist die Welt noch in Ordnung.

Meine Erfahrung ist, dass sich das Blatt immer genau in dem Moment wendet, wenn man meint man kann nicht mehr...

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