Mittwoch, 02.04.2008, 23:59
Finnley ist 1 Jahr, 5 Monate alt
3 Jahre, 5 Monate bis zu Jaspers Geburt
Mallorca
Anreisetag
Nachdem das Packen ja ziemlich schleppend voranging bis heute gar nicht stattfand, starteten wir unsere Reisetaschenfüllsession um 12 Uhr mittags. Pünktlich um 16 Uhr stand das Taxi vor der Tür! Der Flieger ging um 18 Uhr und da nahm das Drama dann seinen Lauf... Wir hatten richtig Glück, dass die Maschine nicht ausgebucht war und wir somit eine der ersten Reihen mit 3 Plätzen für uns allein hatten. Vor allem hatten aber alle anderen Reisenden das Glück, dass der Krug des Platzes neben uns an ihnen vorbeigegangen ist. Finnley hatte beschlossen den Flug über vorzugsweise zu schreien.
Kleine Shaker-Einlagen mit den Mitreisenden entspannten die Lage etwas. Als wir gegen 22:30 Uhr im Hotel ankamen, wo uns schon Oma Monika und Albert erwarteten, war Finnley wieder ganz entspannt, auch als wir noch in der zugegeben recht lauten Bar etwas trinken gingen. Der Punk rockte erst wieder, als wir völlig k.o. ins Bett fielen. Dafür dann die ganze Nacht...
1. Tag
Nach dem etwas aufreibenden Einstieg in den Urlaub verbrachten wir den 1. Tag vornehmlich schlafend und essend. Geschlagene 4 (im Wort VIER) Stunden Mittagsschlaf haben wir gemacht. Der einzige Ausflug auf dem Pflichtprogramm war der zum 80 Meter entfernten Caprabo. Wir hatten im Hotel zwei Zimmer, also Schlaf- und Wohnraum mit Kitchenette und Bad. Dank der beiden Kochplatten konnten wir Finnley seinen Brei zubereiten und die dafür notwendige Milch besorgten wir im Supermarkt neben dem für die Eltern notwendigen Rotwein. Eine kleiner Spaziergang zum Meer rundete das fulminante Sightseeing-Programm des ersten Tages ab.
2. Tag oder war da nicht...?
Ja, richtig! Ostern war's. Aber wenn wir uns recht erinnern, sollte Ostern ja dieses Jahr ausfallen. Und so war es auch! In der Hotelkantine Im Hotelrestaurant deutete nichts auf Ostern hin. Und selbst wir vergaßen uns beim Frühstück frohe Ostern zu wünschen. Als kleines Gimmick hatte ich von Lin.dt die kleinsten Hasen mitgenommen, die ich kaufen konnte und selbst die vergaß ich auf dem Zimmer. Einzig die freilaufenden Hotelhähne , die des Nächtens leicht debil rumkrähten, verliehen dem Tag etwas Österliches, den anderen Tagen aber auch… Wir entschlossen uns, Palma zu besuchen, spazierten durch die schöne Altstadt, guckten uns die Kathedrale von aussen an und tranken wunderbaren Café con leche.
Vor allem genossen wir die Sonne! Denn an unserem Urlaubsort Sa Coma regnete es in Strömen und wir waren einfach nach Palma geflohen, wo durchgängig die Sonne schien. Leider zum Glück hatten die Geschäfte geschlossen und so blieb es beim Schaufenstergucken ohne finanzielle Einbußen. Finnley fand den Cafébesuch toll, denn seit unserer Ankunft ist er nicht nur durch die 100%ige Aufmerksamkeit von uns verwöhnt, sondern flirtet mit allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Auf dem Rückweg versuchten Michael und ich den Weg zu einem Restaurant zu finden, dass auf dem Rückweg liegen musste und wir von unserem ersten Besuch vor einigen Jahren kannten. Und wir haben es tatsächlich gefunden: Cal Dimoni! Leckeres bodenständiges Essen und trinkbarerer Hauswein erwarteten uns hier. Das Ambiente ist sehr urig. Es hängen lauter Würste unter der Decke und die Wände werden von etlichen Teufelsmasken geziert. Da passte unser kleiner Teufel perfekt rein!
Am Abend hat Finnley mit Oma Monika im Hotelrestaurant ein Lauftraining absolviert, das Bruce blass gemacht hätte! Ich weiß nicht, wie viele Kilometer die beiden zurück gelegt haben, aber Finnley schlief recht ordentlich in der Nacht.
3. Tag und immer noch Ostern!
Ja, ja das Lauftraining! Macht nicht nur müde, sondern zieht sich durch den ganzen Urlaub. Nach dem Frühstück haben wir uns rausgesetzt und die Sonne genossen. Michael kam irgendwann auf die irrwitzige Idee, eine Caipirinha zu bestellen und bekam eine gelbe urinprobenähnliche, wenn auch milchige Flüssigkeit aus einer Plastikflasche eingeschenkt, hmmm lecker!
Finnley absolvierte derweil weiter sein Lauftraining an Omas Händen. Am Nachmittag sind wir nach Artà gefahren um die Burg zu besichtigen. Irgendwie kamen wir auf die Schnapsidee einen anderen Weg zu fahren als wir hergekommen waren und der führte in engen Serpentinen direkt zu einer kleinen Kirche, die auch quasi die Endstation bildete. Während ich auf dem Hinweg bereits wie ein Kutscher fluchte, graute mir da bereits vor der Rückfahrt. Lustig war das damals im Mic.ra, etwas unlustig jetzt in einem Fo.rd Galaxy! Aber zurück geht es ja bekanntlich viel schneller als hin und das war auch gut so! Den Mittagsschlaf verbrachte Finnley dann zum ersten Mal ausserhalb unserer Obhut bei Monika und Albert.
4. Tag und war da nicht...?
Ja, richtig, heute war ja mein Geburtstag! Wenn wir uns mal kurz erinnern wollen... Nein, keine Party, bitte! Ein Kerzchen auf unserem Frühstückstisch deutete dezent auf das Ereignis hin und mein größter Wunsch war La Granja zu besuchen. Nicht heute, aber irgendwann während unseres Urlaubes. Heute stand ein ebenso wunderbarer Punkt auf unserer Müssen-wir-hin-Liste: Sineu! Kein Mallorcabesuch ohne Sineu und der grandiosen Galerie von Klaus Drobig im Bahnhof von Sineu. Aber vorher stärkten wir uns noch im Café unseres Vertrauens am Markt mit lecker Kuchen. Im Bahnhof wurden wir aufs Allerherzlichste begrüßt von der Mitarbeiterin der Galerie, die schon im Herbst letzten Jahres ganz hin und weg war von Finnley. Sie bot uns etwas zu trinken an und wir plauschten noch ein Ründchen mit Herrn Drobig. Und wieder war ich ganz begeistert von Solveig Pripps Skulpturen!
Wir fuhren weiter nach Inca, um in einem der vielen Leder-Outlets zu stöbern, fanden dort aber nichts. Drum ging es wieder zurück in Richtung Sa Coma. Monika und Albert hatten sich am Morgen im Hotel erkundigt, wo man denn mal richtig spanisch und richtig gut essen konnte. Sa Punta in Cala Bona war der ultimative Tipp des Tages und es hat sich gelohnt!. Seeeeehr lecker! Ein schöner Abschluss eines schönen GeburtsTages.
5. Tag
Chillen, chillen, chillen! Michael, Finnley und ich machten 3 Stunden Mittagsschlaf, gingen ein Ründchen auf der Strandpromenade spazieren und schon war fast der ganze Tag um. Monika und Albert hingegen haben eine ausgedehnte Wandertour gemacht und einen schönen Aussichtspunkt gefunden. Am Abend haben wir uns auf ein Leffe auf unserem Balkon getroffen und den Tag auschillen lassen...
6. Tag
La Granja, mein Geburtstagsgeschenk! Zwei Stunden sind wir über das Gelände gegangen, habe viele schöne Dinge gesehen und sind in vergangene Zeiten abgetaucht. Es war wie erwartet wunderschön.
Wir fuhren weiter nach Deia und versuchten Tanschis ultimativem Tappas-Tipp zu folgen. Leider wussten wir nicht, welches der Restaurants sie meinte, wurden aber trotzdem auf deliziöse Art und Weise im Xelini satt, sehr satt! Über Sóller fuhren wir, nach einem kleinen Abstecher in die City, über Palma zurück zum Hotel und waren alle ganz schön gerockt, aber happy.
Abreisetag
Wir hatten noch einen halben Tag, denn unsere Flüge gingen erst gegen 20 Uhr. Wir spazierten noch zu dem von Monika und Albert entdeckten Castell de sa Punta de n'Amer und schlürften im angeschlossenen Lokal genüsslich Bier und Alsterwasser. Als Attraktion gibt es dort sogar einen Pagagei, der einem mit „Hola” begrüßt.
Dann musste Finnley noch Abschied nehmen von seinem besten Kumpel Alu aus dem Senegal. Mit ihm hatte Finnley im Hotelrestaurant immer besonders viel Spaß wenn er nicht alternativ gerade mit dem Essen rumschmierte. Den restlichen Tag entspannten wir uns noch ein wenig, denn um 16:30 Uhr ging es los zum Flughafen, wir im Leihwagen, Monika und Albert mit dem Shuttle. Der Flug von Monika und Albert ging kurz vor unserem und die Flugsteige lagen direkt nebeneinander. So konnten wir uns noch voneinander verabschieden, bevor wir uns auf den Weg nach Bremen und Hamburg machten.
Unser Flug war geprägt von einem durchdrehenden Kleinkind, welches gleich noch unseren Sitznachbarn unterhielt. Zweieinhalb Stunden können echt lang sein... Als uns das bestellte Taxi ohne den mitbestellten Kindersitz abholte, hatte ich kurz das Bedürfnis zu schreien, aber das hätte auch nichts genutzt. Um 23:30 Uhr kamen wir nach einem ganz wunderbaren Urlaub zurück nach Hause und an dieser Stelle noch einmal: Dankeschön an Monika und an Albert! Ihr habt Euch ganz wunderbar um Finnley gekümmert und wenn er nach DEM Lauftraining nicht bald losrennt, weiß ich auch nicht mehr ![]()































alles gute nachträglich! gesundheit, glück und zufriedenheit wünsche ich dir!
Von mir auch alles Gute nachträglich!
Mal abgesehen von Finnleys Flugzeugterror liest sich euer Urlaubserlebnis sehr gut und die Bilder machen Lust auf Spanien!
Alle liebsten Glückwünsche nachträglich
Jetzt mal davon abgesehen, dass Eure Bilder alle nach einem echt schönen Urlaub aussehen, finde ich ja das Finnleybild mit dem ausgehöhlten Brötchen einfach nur sensationell süß!
Nur Yvonne fehlt mir auf den Bildern
Aber einer zieht ja immer die A-Karte mit dem Fotografieren...
Schön, dass ihr ein paar so schöne Tage gehabt zu haben scheint.
nachträglich alles gute und liebe zu deinem geburtstag!
Nachträglich alles Gute zum Geburtstag. sieht mir nach einem gelungenen Urlaub aus... hach Urlaub *Seufz
Jetzt hab ich Dir ja Dein Ständchen gesungen, nun also auch noch mal schriftlich alles alles Liebe von mir und der Rest-Wutzfamilie zum Geburtstag. Hoffentlich haben wir bald mal wieder ein Treffen mit uns und den Jungs!
Schöne Bilder sind das
Ich hoffe nur, dass es auf Menorca im Mai und im Juni nicht so kalt ist 
der pure neid macht sich gerade bei mir breit